Sonntag, 1. Februar 2009

Update, die 2.

Nicht, dass ich was vergessen hätte, aber ich wollte dem geneigten Leser die viele Springerei zwischen den Themen ersparen und das Lesen so etwas angenehmer machen.
Also, es ist viel passiert:

Nicht nur, dass ich endlich auch von Bochumer Seite ein "ok" für die Projektarbeit bekommen habe, nein, ich hab auch direkt angefangen was zu tun, und bin voll motiviert gegen die erste Wand gefahren. Die Unterlagen für die deutschen Kläranlagen (KA) hat unser Lehrstuhl einfach nicht.
Fand ich sehr seltsam, nach ein paar Klicks hab ich sie aber dann im Internet entdecken können (gewusst, wo! ;) ). Leider kosten diese netten Helferlein im Schnitt 30 - 40€, also für mich erstmal nicht bezahlbar, wobei ich auch nicht einsehe, warum ich das bezahlen sollte. Also erstmal alle in Frage kommenden Papiere rausgesucht, und dann das Gespräch mit meiner Beauftragten hier gesucht, und siehe da, wir wollten demnächst nochmal drüber reden, aber der Lehrstuhl hat wohl einen Posten für sowas. Das wär mal echt nett... Leider hab ich das nächste Meeting etwas verschwitzt, weil wir für meinen GIS-Kurs an der Projektarbeit gearbeitet haben, aber es war wohl kein Problem für sie, aber ich werde mich morgen dann wohl melden müssen! UPS...

Also bis dann, der Gunnar

Long time went by

So, Kinder

Lange Zeit ists her, viel ist passiert, aber von vorne:

Ich bin wieder in GBG. - Nix neues, für die meisten. Ich war aber noch nicht lange da, da hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Zumindest für eine Woche. Denn da ging es nach Stockholm für 2 Tage und danach weiter nach Kiruna. Nach WO?? Kiruna. Das ist GANZ weit im Norden. Sogar über den Polarkreis. Vorher nochmal schnell die Wettervorhersage gecheckt, und tadaa: Kommende Woche -30° C. AUSGEZEICHNET. Also vorsichtshalber einfach mal ne lange Unterhose einpacken, könnte frisch werden.
Dann hieß es am Abend vorher noch ein paar "Welcome-back-Bierchen" mit den vielen netten Leuten hier einnehmen, dann ein paar Stündchen pennen, und frisch, fromm, fröhlich, frei in den Zug nach Stockholm springen. DENKSTE! Aus den paar Bierchen ist ne ganze Party-Nacht geworden, sprich dann halt ohne Schlaf in den Zug, schlafen kann man da ja auch noch.
In Stockholm angekommen, erstmal ab in die Jugendherberge, die in einem Schiff war, sehr cool, aber auch sehr eng, und dann die Stadt erkunden. Der zweite Eindruck war nicht viel anders, als der erste auch, es ist eine sehr schöne Stadt, aber die Leute sind auch extrem versnobbt. Geht gar nicht. Immerhin reden sie auch weiter schwedisch mit Dir, wenn Du denen einen vorstammelst. Ich bleibe dabei: Västküsten är Bästküsten! ;)
Nette Aussicht von unserem Boot auf das Stadthaus

Was kann man in Stockholm alles machen? Es gibt jede Menge Museen, von denen wir natürlich das Vasamuseum mitnehmen mussten:
Ein Modell der Vasa während der Hebung im Jahre 1956

Die anderen Fotos sind leider nix geworden, weil es da echt dunkel ist. Bei Interesse entweder an Krischan wenden, oder warten, bis wir endlich mal die Bilder ausgetauscht haben. Aber die Geschichte der Vasa ist echt super, den Wiki-Artikel sollte jeder lesen. Kurzfassung: Die Vasa war das Flagschiff der schwedischen Krone ab 1628. Allerdings auch nicht sehr lange, denn sie sank nach 1300m während der Jungfernfahrt im Stockholmer Hafen. Über die Ursachen scheiden sich nach wie vor die Geister, es gehen Gerüchte in jeden Richtung, die im Artikel leider nicht aufgegriffen werden... Haben einen Artikel im Schwedisch-Unterricht gelesen, demnach vom Schiffsbauer über die Admiralität bis zum König selber jeder Schuld sein könnte. Bei Interesse: melden!

Für die Abendgestaltung bietet sich der lokale Rock/Metal-Schuppen an, The Anchor. Flux nochmal das Internet gecheckt, und siehe da, es findet sich sogar Prominenz, nebst CD-Release-Party. Und da so alte Säcke wie ich, ja Doro sogar noch mit Warlock live erlebt haben (just kidding), war es natürlich ein muss, trotz kompletter Übermüdung die Planung umzuschmeißen, und noch am gleichen Tag dem Anchor einen Besuch abzustatten. Gesagt getan, eine Menge Vorab-Bierchen mit dem belgischen Zimmernachbar in der Jugendherberge einnehmen, und dann ab dafür! Was für ein Spass. Doro hat sich voll gefreut so, auch ein paar deutsche Fans begrüßen zu dürfen, hey, und dann ab auf die Bühne, mal eben "All we are", "Killed by death" und noch nen Song, ich glaube von Maiden, runterzurotzen, bevor sie mit einem "I love you all" von der Bühne und später auch aus unserem Leben verschwand.
Diesen tollen Schnappschuss hab ich noch ergattern können! Großartig. Oder wie eine echte Rockröhre sagt: Das ist alles voll cool hier und so, hey! HAHA
Auf jeden Fall ein gelungener Abend.

Im Aquarium waren wir auch noch, allerdings gibts da nicht so viel zu erzählen. War eher mau.

Also weiter und in den Zug nach Kiruna. Zum Glück ne Direktverbindung ohne umsteigen.
Fahrtimpressionen
Angekommen erstmal den Schnee austesten! ;) Nicht das erwartete, aber ausreichend.

Kaum angekommen, gings erstmal in die Mine. War aber mehr ne Verkaufsveranstaltung, für angehende Ingenieure also keine Herausvorderung. Allerdings war die Minenbarbie, die die Führung geleitet hat ganz nett, und hat ne Menge erzählt.

Also weiter mit Kultur:
Die Kirche - soll einem Sami-Tipi nachempfunden sein. Ich finds gelungen. Auf jeden Fall mal was anderes.

Nach der Kultur dann das Vergnügen: Snowmobil und Hundeschlitten fahren:
Hunde in Aktion

Fotos gibts aber nur von den Hunden, meine Kamera hat gesponnen während der Snowmobilfahrt. Es war ihr wohl zu kalt, obwohl von den angekündigten -30° nur noch etwa -15 übrig waren. Aber es war sehr spassig, kann ich jedem nur ans Herz legen.

Das wars auch schon an Action, mehr gabs nicht, weil der Bus zum Eishotel nicht da fuhr, wo er angekündigt war, und auch die Busfahrer uns nicht weiterhelfen konnten. Blöd, aber wir wollten auch nur mal eben hinfahren, ein paar Fotos machen, ohne rein zu gehen, weil das nochmal 17€ gekostet hätte. Ziemlich bescheuert.
Also haben wir noch ein paar süße Engelchen im Schnee hinterlassen und sind dann wieder gefahren.
Vorher

Nachher

Montag, 22. Dezember 2008

Back in Germany

Hidideldido!
Ich bin zurück in Deutschland, bis zum 4. Januar, dann gehts wieder ins (hoffentlich) verschneite Göteborg...

Was hab ich in der Zwischenzeit gemacht? Ich hab ne Klausur geschrieben, die ich eigentlich auch ganz in Ordnung fand, ich war ne Menge mit Leuten draußen und hab Party gemacht, weil viele der anderen ihre Erasmus-Halbjahr schon rumhaben (schade eigentlich) und ich war sogar mit einem spontanen Maiky-Besuch beehrt. Also sind wir dann zu dritt (Anja, Maiky und ich) nochmal ins schöne Vargön gefahren um Elche zu sehen. Gab aber nur Ausgestopfte im Museum. Echt blöd die Elche! Olle Wald-Stuben-Hocker! Feige Schweine! Spuren wieder mal jede Menge, aber keinen echten Elch. Naja, schön wars trotzdem.

Und ich hab nach langer Wartezeit endlich das Thema für meine Projektarbeit. Werd trotzdem erst im neuen Jahr anfangen! Es geht um den Vergleich der Kläranlagenplanung in Deutschland und Schweden im Allgemeinen, mit kleinem Augenmerk auf Niedertemperatur-Anlagen in Nordschweden. Voll gut.

Allen Lesern fröhliche Weihnachten und nen guten Rutsch!

Gunnar

Samstag, 6. Dezember 2008

Geschafft!

Es ist vollbracht!
Der erste Tag ohne Sonne! Und ich bin (noch) nicht über den Polarkreis raus, sondern war einfach abends saufen, hab die ganze Woche wenig geschlafen und bin dann um 6 heute ins Bett gefallen! Wenn man dann erst um 16:00 Uhr aufsteht, ist die Sonne schon wieder weg. Toll...

Ansonsten passiert hier grad nicht viel, außer in der Uni, da ist jeden Tage Halligalli, und man muss richtig viel tun. Echt nervig. War gestern 12h in der Uni vor dem PC. Toooooooooooooooootlangweilig. Dafür sind wir nu mit den Projektarbeiten für die Kurse fertig, ich hoffe, dass ich das Thema für meine persönliche Projektarbeit nach diesem WE kriege, dann kann ich da auch endlich mit anfangen. Das wird auch ganz schön stressig,nachdem ich nu 6,7 Woche aufs Thema gewartet hab, und eigentlich schon anfangen wollte.

Zum Thema reisen: Die nächsten Ziele stehen schon an, ich fahr nochmal zum Halleberg/Hunneberg, diesmal hoffentlich mit mehr Schnee und Elch! Außerdem gehts im Januar über Stockholm nach Kiruna. Das wird ein Spass! Gaaaaaaaaaaanz nach norden, übern Polarkreis und so. Da gibts dann auf jeden Fall Schnee... Vllt reicht das Geld auch für ne Tour mit nem Snowspeeder, wer weiß.

Freitag, 28. November 2008

Oslo

Ja, wir waren außerhalb der EU. In Norwegen, also gar nicht so weit. Wie das geht? Man radele, weil ja keine Bahn fährt, um halb drei morgens richtung Hauptbahnhof, steige da völlig übermüdet in einen Bus, wird nach 2 Stunden Halbschlaf ziemlich rabiat vom Zoll geweckt, komische Sachen gefragt, die man eher von richtig schlechten Krimis kennt, aber da jeder von uns ein gutes Alibi hatte (Wir sind ja nur Studenten auf Tagesausflug), durften wir dann irgendwann weiterfahren, und erreichten nach nur 2 weiteren Stunden die Hauptstadt Norwegens. Da dann mal nen Kaffee reingezogen, mit ner Menge Kartenmaterial und Touri-Führern bewaffnet, und ab dafür. Und obwohl ich ja eigentlich Museen nicht ausstehen kann, sind wir zu den Wikingern gegangen. Fand ich gut. Da gabs 3 mehr oder weniger gut erhaltene Wikingerboote nebst Zubehör, die man irgendwann nach 1200 Jahren aus dem Matsch gezogen hat. Gut konserviert zeigten sich uns diese Bilder:
Ein Wikingerboot für 30 Leute, ca 12-15m lang, aber angeblich hochseetauglich... Mit schicken Schnitzereien:
Wer sowas an ein Schiff baut, hat doch Langeweile. Ich hoffe mal, dass die nicht von Anfang an dran waren, weil das Schiff am Ende seines Lebens als Bestattungsschiff benutzt wurde, aber vermutlich waren die Heiden alle Abergläubisch damals. Hätte Herr Wald (Mein übelst konservativ und missionarisch veranlagter Reli-Lehrer mit ner MENGE *hust* Überzeugungskraft) damals schon gelebt, hätte es das nicht gegeben!
Danach sind wir dann ins Folke-Museet gegangen für ein wenig Kultur. Da hat mich vor allem die der Samen interessiert. Für alle Versauten unter Euch, das ist ein Foklsstamm, der im Norden Skandinaviens und Teilen Finnlands lebt. War auch ganz interessant, incht zuletzt wegen des attraktiven Burgfrolleins

in der Stabkirche meines Vertrauens:


Um den Metaller in mir und meiner entzückenden Begleitung einmal rauszulassen musste natürlich auch true-evil-grim gepost werden, um der norwegischen Blackmetallerszene einen Gruß zu senden. Wir wollten uns eigentlich auch mit nem Feuerzeug in der Hand fotografieren lassen, aber dann kam da so ein Kindergarten angewatschelt, und wir wollten die nicht verschrecken! :D Also nur true-evil-grimmes Gepose:

Kussssssssssi und Busssssssssssssssssi, einfach süß!!

Dann gabs da auch noch echte Wikingerhäuser, wie dieses:



Den Abend ausklingen lassen ham wir dann am Fjord, irgendwie gibts da immer nette Sonnenuntergänge, besonders um 15:00 Uhr:

Also noch ein wenig rumlaufen, einen völlig überteuerten Irish Coffee trinken, der allerdings echt lecker war, aber auch schon im 2-stelligen Eurobereich lag, was wir natürlich erst nach der Bestellung gesagt bekamen, und dann noch in der Festung zu Oslo rumlaufen, wo es dann aber zu dunkel für Fotos war. Zurück gings dann um 10, dementsprechend waren wir auch erst um 2 in Göteborg, und durften mit den ersten 5 Schneeflocken nach Hause radeln.

Am nächsten Abend gabs dann hier ne Geburtstagsparty, was auch echt spaßig war, bis ich morgens mit seltsamen, juckenden Pusteln aufgewacht bin. Nach langer Suche und einem ekeligen Insekt als Fundstück kommt dann am Montag der Kammerjäger... Auch ne Erfahrung! :(

Montag, 10. November 2008

Zurück die zweite

So, genug Zeit gehabt zum Lesen, hier nun Teil 2 der ultimativen Ausflugsberichterstattung. Es geht also um den letzten Tag, Sonntag, den 2.11.. Es begab sich zu der Zeit, als Krischan, Jan und ich ins Auto stiegen, um die noch nie gesehenen Schönheiten des Städtebaus zu begutachten. Viel mehr gibts darüber auch nicht zu sagen, weil die nämlich alle klein und schnuckelig sind, aber sonst nicht viel zu bieten haben. nichtsdestotrotz fuhren wir geschlagene 250km ins "nahegelegene" Karlstadt (auch hier wieder keinen Elch gesehen!), weil es da schon ein paar nette Sehenswürdigkeiten gibt, zum einen einen Knast aus dem 18.Jhd und eine Brücke. Eine alte Schleuse und Wasserkraftanlage sollte es zum Sbschluss wieder in Trollhättan geben. Dass der ganze Spass aus Nostalgiegründen nur ein paar Mal im Jahr im Sommer in Betrieb genommen wird, wussten wir zwar, aber trotzdem hin, muss man ja gesehen haben.

Geschlafen haben wir auch wieder in einer Jugendherberge, im 40km weiter entfernten Kristinehamn, weil Jugendherbergen in Karlstadt selber doch sehr teuer sind...
Also auch direkt in Kristinehamn 2 richitg tolle Sehenswürdigkeiten abgecheckt:
Die Picassostatue, das größte Picasso-Kunstwerk, wo der feine Herr aber nur ne Zeichnung für gemacht hat, den Bau aber dann aus der Ferne begutachtet hat, vermutlich weil ihm Schweden einfach ne Nummer zu kalt ist. Das ist dabei rausgekommen:
Beeindruckend, oder?
Es gibt da aber auch noch einen sehr schönen Blick auf den Vänernsee:


Ich bin ein richtiger Künstler, oder?? :)
Außerdem beherbergt Kristinehamn auch noch den ältesten Runenstein der Gegend. Was das ist? Ein Stein, genau. Mit ein paar kaum zu entziffernden Runen drauf. Klingt interessant? Ist es auch! Und zwar so:


Wem das schon zu viel Action war, sollte besser mit Lesen aufhören, ich garantiere für nichts!
Nächster Halt: Karlstadt!
Was war in Karlstadt? Knast, richtig, also ein Keller mit ein paar Vitrinen und dicken Türen. Das ganze unter einem schicken Hotel, wir also voll zerlumpt da rein, blöd gefragt, wo der Knast ist, und festgestellt: "WOW, we don't have this kind of prison in America, do we?" - Das rutschte Krischan raus, in Gedenken an verückte Amis in Israel. Es war so interessant, ich hab noch nicht mal Fotos gemacht, sorry! Ebenso von der längsten Steinbrücke Schwedens, da lags aber an meiner Vergesslichkeit, Kamera lag im Auto. War aber an sich nicht sehr spektakulär. Eine ca 50m lange gemauerte Brücke über einen sehr ruhigen Fluss.
Danach auf zur Staumauer. Das war richtig gut, ne Menge Wasser und viel zu sehen, was mich allerdings mulmig stimmte, war, dass es einen Rundweg gab, der "De Laval-Weg" hieß. Insider dürften wissen, warum. Naja, egal, es ging ja um Sehenswürdigkeiten. Das erste, was wir sahen, war dieser Typ:
Wer findet die Schweinerei? Vor allem die Tatsache, dass der sich dafür noch schämt, find ich gut! Und der Wasserfleck darunter ist brilliant!

So sieht dann ein gemeines schwedisches Wehr aus:


Der Typ auf dem rechten Bild ist ein sogenannter Nöck, ein Wassergeist. Dieser hier ist allerdings ein guter, der die Leute beschützt, anstatt sie unter Wasser zu zerren. Nett.
Auf dem linken Bild sieht man, dass eine Wasserstraße leer ist. Ein Blick in die Schlucht gefällig?
Schick, oder?

Dem Rundweg folgend, sahen wir merkwürdiges:


Ich dachte, ich wäre in Schweden, aber irgendeiner hat Peru eingeflogen! Keine Ahnung...
Die Schleusen haben wir auch noch gesehen, aber es war dann doch zu dunkel zum Fotografieren, aber ich hab noch mit viel Spielerei an meiner Kamera dieser Bildchen von dem Wasserkraftwerk hinbekommen:

Also abschließend hätten wir uns den zweiten Tag, vor allem wegen der Fahrerei schenken können, aber gelohnt hat es sich trotzdem! Gerne wieder.
Dann aber mit Elchen, Basti hat letztes Wochenende welche gesehen, der Arsch!

Mittwoch, 5. November 2008

Zurück die erste

So, Leute, ich bin wieder da, es war richtig gut am Vänernsee, sind ewig lange durch die Natur gelaufen, haben ein paar Städte gesehen, und in Jugendherbergen übernachtet. Statt dem georderten Toyota Aygo hatten wir einen Volvo V50, also standesgemäß schwedisch ausgerüstet, und betankbar mit Ethanol, also Alokohol (87 Cent der Liter!!!) gings durchs dichte Stadtgewühl auf die Autobahn, wo auch die weitere Planung stattfinden sollte.
Wir wussten nur: Ab nach Trollhättan (allein der Name macht Lust auf mehr), da inne Jugendherberge und ein paar Bierchen trinken.
Beim einkaufen fanden wir dann auch diese nette Erfindung:

ODIN statt Jesus! Bei Bier sehr wichitg... Zum Vergrößern müsste Draufklicken helfen.
Die Jugendherberge unseres Vertauens (LONELY PLANET REISEFÜHRER - GROßARTIG!) war leider ausgebucht, also sind wir weiter nach Vänersborg, direkt an den Auslass des Sees quasi, in eine komplett leere Jugendherberge gefahren. Ganz schön gruselig. Aber sehr schön, am Arsch der Welt und eben leer. Keiner da, den wir stören konnten.
Am nächsten Tag sind wir dann direkt neben der Jugendherberge in die königlichen Elchjagdgründe gezogen, wo eine der größten Elchpopulationen Schwedens leben soll. Das ganze liegt auf 2 Zwillingsbergen, Halleberg und Hunneberg, wenn ich das grad richtig im Kopf hab, alles voll mit Wald, Natur, Seen, etc. Um einen der Seen sind wir dann mal rumgewandert.
Ungefähr so siehts aus:



Malerisch schöne Winterlandschaft...
Der Weg um den See war schon ein anderes Problem, da ein wenig Hochwasser war. Und da war eigentlich eher der Weg an sich das Problem, nicht das Wasser. Schön festgetrampelt und vertieft in den Boden getreten ist das ein ideales Gebiet, um Wasser zu speichern. Leider erst auf der 2- Hälfte des Weges:




Brücke in Wasser. Zum großen Teil sah das auf beiden Seiten der Brücke so aus. Wahlweise auch Brücke in Eis: Kalt wars.



Es gab aber auch Interessantes zu sehen:
Elchspuren der einen



und der anderen Art:



Auf dem anderen Berg gabs dann den ersten Blick auf den Vänernsee:



Über den Rest schreibe ich vermutlich morgen, muss mich auch politisch mal bilden. Bei Tacos kriege ich eine Beschreibung über die Hisbollah von unserem libanesischen Freund Ralph. Voll gut. Bis dann...